Samstag, 30. Juli 2011

Am Kap der Guten Hoffnung

Zum Abschluss meines Südafrika-Aufenthaltes habe ich einen einwöchigen Abstecher bei meinen deutschen FSJ-Kollegen in der 4 Millionen Metropole Kapstadt gemacht. So oft hab ich schon gehört, dass ich dort gewesen sein muss, wenn ich in Südafrika war. Es soll der schönste Ort sein. Und tatsächlich, ich war völlig begeistert!

Cape View: Blick vom weißen Sandstrand zum Tafelberg. Das Zentrum von Kapstadt befindet sich direkt davor.

Malayen-Viertel: Im Stadtzentrum bin ich an vielen dieser bunten Häuser entlang spaziert.

Table Mountain (Tafelberg): Nachdem wir ein anstrengendes Erklimmen des Berges hinter uns hatten, wurden wir mit einem herrlichen Blick über Kapstadt belohnt. Im Vordergrund lächelt ein sog. Dassie (Klippschliefer) in die Kamera.

Kap der Guten Hoffnung: Wunderschöne Steinklippen und das endlose Meer gibt es am südwestlichsten Zipfels Afrikas zu sehen.

Boulders Beach: Wer hätte es gedacht, dass es Pinguine auch in Afrika gibt?! An einem felsigen kalten Strand bin ich einigen putizigen Brillenpinguinen begegnet.

Deutsche Verstärkung

Dank meines Vorbereitungsseminars in Deutschland, konnte ich Kontakte zu Volunteeren herstellen, die kurz davor waren, in über 40 verschiedene Einsatzländer zu reisen. Nachdem wir bereits von einer FSJ-Kollegin aus Mosambik besucht wurden, kamen diesmal vier Jungs aus Kapstadt und Kurland vorbei, die in Pfadfinder- und Waisenheimarbeit aktiv sind.
Sie haben während ihres Besuchs tatkräftig bei unserer Arbeit mit angepackt. Die Umrahmung für ein in den Boden eingelassenes Trampolin sollte aus Beton gegossen werden. Zusechst mixten wir den Beton auf dem Boden unseres Parkplatzes mit Eimern und Schauefen und füllten ihn dann anschließend Schubkarre für Schubkarre in die freigeschaufelten Gräben.


Dieses Trampolin soll nun gegen Wind und Wetter standhalten und nicht zu zerstören sein!
Die Kinder können schon nicht mehr erwarten, bis sie endlich darauf rumspringen können.

Die größeren Kinder durften mit mir neulich Gemüse aus ihren Gartenabschnitte ernten. Ihr wild durcheinander gepflanztes Gemüse hat sich wunderbar entwickelt, während mein eingepflanzter Mais traurig eingegangen ist. Als Gemüsegärtner in Südafrika muss ich noch viel lernen.

Meine Rückreise rückt immer näher und es wird mir nicht leicht fallen mich von all den lieben, kleinen, frechen, witzigen, wilden Kindern zu verabschieden!

"Bye bye Thimoni!"

Samstag, 9. Juli 2011

Winterferien und Abschiedsstimmung

Mittlerweile macht sich hier in meinem Bekanntenkreis Abschiedsstimmung breit. Immer wieder höre ich, dass mich meine Bekannten schon bald vermissen werden. Dabei bleibe ich doch noch bis zum 1. August! Ans Koffer packen denke ich noch lange nicht. Der Abschied wird mir sicherlich sehr schwer fallen, allerdings sehne ich mich auch ganz doll nach meiner Heimat.

Neuigkeiten von ikhaya


Da nach Ty's und meiner Abreise keine männlichen Volunteere mehr vor Ort sein werden, wurden wir momentan insbesondere in handwerklichen Arbeiten eingespannt, damit sie noch vor unserer Abreise fertig gestellt werden.


Anne, eine Volunteerin aus Deutschland hat uns bereits verlassen, dafür ist jetzt Jennifer aus den USA in ihr altes Zimmer eingezogen. Auch mit ihr verstehen wir uns sehr gut. Im Haus wird nicht mehr Deutsch, sondern Englisch geredet
.

Die Kinder haben gerade Winterferien und gehen täglich zum Freizeitprogramm einer Kirche in Empangeni. Sie blühen voll darin auf und zeigen uns stolz ihre gebastelten Werke.

Obwohl Temperaturen von 15-20 °C herrschen, frieren die Südafrikaner sehr und sprechen vom kältesten Winter seit Jahren. Die Wollmützenindustrie verzeichnet große Absätze.



Sonstige Neuigkeiten

Als ich mit Anna im Nachbarort Richards Bay meinen Osterurlaub verbrachte, war uns nicht bewusst, dass zur gleichen Zeit, im Umkreis von nur einem Kilometer eine ausgebrochene Löwin umherstreifte. Aus der Zeitung haben wir von diversen Sichtungen erfahren. Nach monatelanger Suche wurde sie vor Kurzem endlich geschnappt und zurück in das 50 km weit entfernte umzäunte Reservat gebracht, wo sie vermutlich herkam. Was für eine Erleichterung!



Dank meiner FSJ-Vorbereitungsseminare habe ich Kontakt zu anderen deutschen Volunteeren an verschiedenen Einsatzorten auf der ganzen Welt. Wir durften uns schon über den Besuch von Laetitia aus Mosambik freuen. Kurioserweise kannte sie nicht nur mich und Ty, sondern auch Anne, da sie zusammen in Dresden in der Schule Sportunterricht hatten. Das war natürlich eine große Überraschung für die beiden. Nichtsahnend haben sie sich in Südafrika wiedergetroffen. Ja, die Welt ist ein Dorf!


In kommender Woche erhalten wir wieder Besuch von drei Volunteeren aus Kapstadt bzw. Kurland und anschließend werde ich sie besuchen. Das wird noch eine spannende Zeit kurz vor meiner Abreise!

Weitere Fotos aus dem Juni:

https://picasaweb.google.com/115000138895194031892/WinterferienImJuni?authuser=0&feat=directlink

Sonntag, 3. Juli 2011

Schnorcheln in Sodwana

Typisch für Südafrika sind schönen Strände, die sich über tausende von Kilometern erstrecken. Einen besonders schönen Strand gibt es in Sodwana. Das Wasser ist sehr klar und man kann viele bunte Fische, Korallen und Schildkröten beobachten.

Wir Volunteere Ty, Anne und ich sind mit unserer südafrikanischen Bekannten Jayne vor Kurzem zu diesem abgelegenen Ort gefahren, um schnorcheln zu gehen.

Hier seht ihr Fotos von unserem beeindruckendem Erlebnis:

Mit solch einem Boot stechen wir auf See. Auf der Fahrt werden wir beinahe seekrank.


Wunderschöne Fische tummeln sich im Wasser.

Kuriose Gesteinsformen im Meereswasser


Weitere Fotos vom Schnorcheln in Sodwana:
https://picasaweb.google.com/115000138895194031892/SchnorchelnInSodwana?authuser=0&feat=directlink