Montag, 24. Januar 2011

Südafrikanische Kuriositäten

Diese Dinge haben mich in Südafrika stutzig gemacht:


Südafrikanische Sonne: Obwohl es nahezu Hochsommer ist, ist es schon um 19 Uhr finstere Nacht. Es wird hier sehr plötzlich dunkel. Als ob die Sonne einfach runterfällt. Mittags steht die Sonne übrigens im Norden. Letzten Sommer war es hier bis zu 47 Grad heiß!
Sich wehrende Geldautomaten:
Es gibt in Südafrika Geldautomaten, die bei einem unerlaubten Eingriff Pfefferspray versprühen. Gelegentliches Opfer: Das Wartungspersonal.
Lebende Parkuhren:
In Südafrika gibt es keine Parkuhren. Den Job übernehmen Menschen, die häufig singend und tanzend den Autofahrer in die Parklücke lotsen. Gegen ein paar Rand wird das Auto bewacht.
Schlafende Polizisten:
So werden hier die vielen Buckel auf den Straßen genannt, die ein zu schnelles Autofahren nicht ermöglichen sollen. Total ätzend!
Pünktlichkeit:
Zu einem Geschäftstermin erscheint ein Südafrikaner überpünktlich und erwartet das ebenso vom anderen. Zu einem privaten Termin, wie zum Braai, kann er sich allerdings um mehrere Stunden verspäten.
Tankeschön!:
An jeder Zapfsäule steht ein Tankwart. Mit allen Künsten versuchen sie die Kunden an die Säule zu locken. Dann wird schnell nach dem Ölstand geschaut oder die Scheiben gereinigt. Der Service ist kostenlos.
Preiswert:
Ein Liter Benzin kostet umgerechnet etwa 80 Cent.
Handschlag:
Die Südafrikaner sind fast alle sehr sportlich. Einem Gast tritt man gerne mit einem festen Händedruck gegenüber. Manche neigen jedoch zu Übertreibungen. Frauen verzichten daher gerne aufs Händeschütteln und nicken stattdessen.
Lange Wochenenden:
Fällt ein gesetzlicher Feiertag auf einen Sonntag, so wird er am nächsten Werktag (Montag), nachgeholt. Find ich gut.
Überlängen:
Der längste Regenwurm wurde in Südafrika entdeckt und wurde auf 6,7 m gemessen.
Lekker!:
In Südafrika ist alles „lekker“. Nicht nur das Essen, auch Menschen und Feste können lekker sein (zu Deutsch: lecker, super).

Toilettenschilder (zweisprachig):

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