Sonntag, 12. Dezember 2010

Christmas-Party für über 2000 Waisen

18.12.2010

Am 11. und 12 Dezember gab es eine große Weihnachtsparty für 2200 Waisen und Betreuer. Wir Volunteere Ty, Lynn, Anne und ich erklärten uns bereit, bei diesem Event mitzuhelfen. Das Projekt nennt sich Izulu Orphan Party (IOP), das aus einem Team von Freiwilligen besteht, die für die Weihnachtszeit sämtliche Sachspenden von unterschiedlichen Unternehmen sammeln, um sie dann den vielen familienlosen Kindern in der Region zu verteilen.

Schon morgens bildete sich eine lange Schlange vor der dem Eingang des Farmgeländes. Hier erhielten die einzelnen Gruppen Nummern, um sie dann gegen Geschenke umzutauschen.

Wir Volunteere ordneten die Geschenke nach Alter, während die Menschenmassen aufs Gelände strömten. Hunderte Fußbälle wurden aufgepumpt, Hotdogs gemacht, Kartons für die Hotdogs gefaltet und vieles mehr.

Die Kinder versammelten sich unter einem großen Dach. Eine kleine Afrikanerin schmetterte einen Zulu-Song nach dem anderen ins Mikrofon und alle sangen und tanzten mit. Wir Volunteere standen vorne vor der Menge und machten die Bewegungen zu den Liedern vor, ähem, eigentlich machten wir die Bewegungen der anderen nach, denn wir kannten keines der Lieder. ;-)

Nachdem wir uns bei 30 Grad warm getanzt hatten, wurden die einzelnen Gruppen aufgerufen. Ich habe dann einige Gruppen zu den Geschenkstationen geführt und habe aufgepasst, dass jeder etwas bekommt. Die Kinder freuten sich riesig über Spielzeug, Schulsachen, Essen und ein Eis. Am zweiten Tag war wieder der gleiche Ablauf, nur mit anderen Gruppen und mit mehr Aufräumen hinterher.

Es war einfach herrlich, so viele strahlende Gesichter! Erst an diesem Wochenende hat mich endlich die weihnachtliche Stimmung eingeholt.

Am 17. Dezember ist ein Artikel in der lokalen Zeitung „Zululand Observer“ über das Fest erschienen. Auch ein Foto von mir ist dabei. Schaut selbst.

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten!

Fotos zur großen Bescherung:
http://picasaweb.google.com/115000138895194031892/GroEBescherungFur2000Waisen?feat=directlink

Mittwoch, 10. November 2010

Einsätze außerhalb des Heims

09.11.2010

Unser Heim ikhaya likababa hat einen Lagerraum, in dem Sachspenden gesammelt werden, die wir von freundlichen Spendern erhalten, die wir allerdings selber nicht benötigen. Grund dafür ist, dass wir nicht für jedes der hundert Kindergeschirrsets ein Kind haben und schon gar nicht für all die Hosen und T-Shirts. Die beste Idee war also, es an die weiterzuschenken, die es wirklich gebrauchen konnten: Mütter gewordene Frauen im Krankenhaus und Mitarbeiter eines neuen Waisenheims im Township (Armenviertel) nicht weit von uns entfernt. Also wurde alles in gleichgroße Päckchen abgepackt.

Mit einer kleinen Gruppe aus internationalen Volunteeren und Einheimischen ging es mit zwei voll gepackten Autos daraufhin zum Krankenhaus. Wir gingen von Zimmer und Zimmer, um die Päckchen zu verteilen und mit den Müttern kurz ins Gespräch zu kommen. Moses, der 9 Sprachen sprechen und verstehen kann, übersetzte für uns. Die Sprache, die die Schwarzen hier in der Region überwiegend sprechen, ist Zulu. Die Weißen sprechen zum größten Teil Afrikaans, eine Sprache, die vom Niederländischen abstammt. In der Regel sprechen die meisten Englisch als zweite Sprache. Die Mütter haben sich sehr über ihre Geschenke gefreut.


An einem anderen Tag waren wir mit unseren Sachspenden im Township. In dem Teil, den ich bisher von der Stadt kannte, wohnen die Leute hinter sicheren Mauern in schönen Häusern, doch hier leben die Menschen in aus Überresten zusammengeflickten Hütten und Rundhäusern. Der Kontrast zwischen Arm und Reich ist in Südafrika gewaltig. Es war interessant zu sehen, was man alles aus Schrott bauen kann. Z. B. bestand eine Vorgartenmauer komplett aus ganz defekten Druckern und Faxgeräten, die halb in der Erde eingelassen waren. Als Blumenkübel dienten Autoreifen. Die Menschen waren sehr freundlich zu uns und wir wurden in eine Hütte eingeladen. Innen drin kochte gerade ein zwölfjähriges Mädchen für die Familie. Die Kinder waren sehr neugierig und folgten uns auf Schritt und Tritt. Das Waisenheim hatte so gut wie kein Spielzeug, sodass hier unsere Säcke und Päckchen wieder in gute Hände gehen konnten.


Fotos zum Eniwe Township:
http://picasaweb.google.com/115000138895194031892/EniweTownship?feat=directlink

Freitag, 22. Oktober 2010

Jubel im Rugbystadion und böse Überraschung danach

17. Oktober 2010

Hinter mir liegt ein sehr ereignisreiches Wochenende. Da wir am Wochenende in der Regel nicht arbeiten müssen, nutzen wir es, um Zeit mit unseren neuen einheimischen Freunden zu verbringen.

Am Samstag sind wir morgens zu sechst nach Richards's Bay gefahren um im Kino „Despicable Me“ (Ich unverbesserlich) zu schauen. Der Film war wirklich sehr lustig und ich kann ihn nur jedem empfehlen. Das Eisessen danach, war eher ein Eisschlingen, denn wir mussten uns beeilen, weil uns Juanita und ihre Freundin zum Rugby-Halbfinalspiel in Durban eingeladen hatten.

Das war echt so cool, dass wir die Möglichkeit hatten „unsere“ Sharks, die wir jetzt schon mehrmals im Fernsehen gesehen hatten, live im Stadium sehen zu können! Zuvor hatte ich noch nicht viel Erfahrung mit Rugby, aber ich war sehr schnell von dieser extrem männlichen Sportart begeistert. Mit vollem Körpereinsatz wird um den Ball gekämpft, um ihn entweder über die gegnerische Linie zu bringen oder über die Latte zu schießen. Es ist ein großer Spaß zu sehen, wie der Spieler mit dem Ball im vollen Lauf zu Boden gerissen wird und die anderen bulligen Spieler auf ihn drauf springen, um ihn aufzuhalten. Ein Gewirr aus Menschen bäumt sich auf.

Ich war als Fahrer für die 160 km lange Strecke auserkoren und hatte wieder einmal das Vergnügen, den südafrikanischen Linksverkehr näher kennen zu lernen. Wir kamen fast eine halbe Stunde zu spät im Stadion an, doch zu unserem Glück hatte das Spiel noch nicht begonnen, weil sich wilde Bienen auf den Feld eingenistet hatten. In Afrika sind Bienen eine ernstzunehmende Bedrohung. Als die beseitigt waren, konnte es nach 45 Minuten Verspätung endlich los gehen. Das Spiel war sehr actiongeladen, die Stimmung im Stadion super und wir absolut begeistert. Die Sharks (aus Durban) legten recht schnell vor, doch das Spiel gegen die Blue Bulls (aus Pretoria) blieb spannend bis zur letzten Minute. Das Spiel ging 16:12 für die Sharks aus, d. h. sie haben es ins Finale geschafft! Wir jubelten was das Zeug hielt. Der einsetzende Regen konnte uns davon auch nicht abbringen.

Als wir zurück zu unserem Auto liefen, war erst einmal wieder Schluss mit dem Jubel. Unser Auto war aufgebrochen! Die Fahrerseitenscheibe wurde eingeschlagen, Scherben lagen im Auto verteilt und es regnete schon eine Weile rein. Die Diebe hatten es auf unser Navi abgesehen, das wir unter dem Sitz versteckt hatten. Sonst wurden keine Gegenstände entwendet, nicht einmal das Ladekabel, das daran hing. Ganz schön ärgerlich, weil wir das Auto von Juanitas Eltern nur mit schweren Herzen ausgeliehen bekommen hatten. Ein Parkeinweiser hatte uns den Platz an einer belebten Straße, wo auch die Polizei präsent war, zugeteilt. Allen Anschein nach, hatte das die Verbrecher wenig beeindruckt. Der Parkeinweiser, der gegen Geld auf unser Auto aufpassen wollte, war natürlich nicht mehr da. Zum Glück ist das Auto versichert, was hier nicht unbedingt selbstverständlich ist. Mit einem mit Frischhaltefolie geflickten Fenster ging es dann mit nicht mehr allzu bedrückter Stimmung zurück nach Hause.


Die Kriminalität ist leider auch eine Seite Südafrikas, die man nicht unterschätzen darf. Ich hab dadurch gelernt, dass ich immer vorsichtig sein muss.

Fotos vom Rugbyspiel:
http://picasaweb.google.com/115000138895194031892/ImRugbystadionInDurban?feat=directlink

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Meine ersten Arbeitstage

7. Oktober 2010

Nun sind mehr als eine Woche um und ich hab schon einige Erfahrungen sammeln können.

In unserem Einstiegsmeeting wurden uns die Aufgabenbereiche erläutert. Dazu gehören Gartenarbeit, Lagerräume aufräumen, Büroarbeit, um die Kinder kümmern, Fahrdienst und alles tun was gerade anfällt.

Momentan sind 4 Kinder im Waisenheim untergebracht, sodass man gut den Überblick behalten kann. Sie heißen Lulu, Jabu, Bonga und Nomonde. Dass hier so wenige Kinder sind heißt noch lange nicht, dass sie keine 24 Stunden am Tag in Anspruch nehmen. Zum Glück arbeiten hier noch 4 Angestellte. Die Kinder sind ganz lieb und sie haben uns Fremdlinge schnell ins Herz geschlossen. Wir spielen, puzzlen und lesen mit ihnen und reparieren ihr Spielzeug. Vor allem Verkleiden lieben sie. Die Ferien sind seit dieser Woche vorbei und nun kommt noch dazu, dass ich die 3 älteren Kinder vom Schulkindergarten abholen muss.



Ich hatte keine Zeit mich an den Linksverkehr in Südafrika zu gewöhnen und so ging die Fahrt gleich los. Das Schalten mit der linken Hand finde ich sehr ungewohnt und die Vorfahrtsregeln hab ich auch noch nicht verstanden. Ich bleib einfach immer stehen und warte ab, was die anderen machen. In Südafrika hat man während der Fahrt definitiv mehr Action als in Deutschland! Die Leute bleiben nicht am Straßenrand stehen, sondern latschen gemütlich über die Straßen, also muss man ausweichen. Blitzer gibt es weit und breit nicht, dementsprechend wird hier auch gefahren. Einen Sitzplatz im Auto teilt man sich gerne mit einer zweiten Person.



Gelegentlich müssen wir für ikhaya einkaufen. Das macht sehr viel Spaß und ich muss sagen, so viel Luxus haben wir in Deutschland nicht! Ein ganz normaler Supermarkt hat einen Parkeinweiser, rund 10 Leute, die die Regale aufräumen oder den Boden wischen und einen Obstabwieger. An allen 10 Kassen sitzt eine Kassiererin mit jeweils einen Einpacker. Nachdem alles im Auto verstaut wurde, kommt noch jemand und bringt den Einkaufswagen zurück. Herrlich!

Wenn die Kinder morgens noch im Kindergarten sind, arbeite ich im Büro und erstelle Spendenquittungen, schreibe Dankesschreiben und dokumentiere alles Mögliche für die Behörden. Unterstützt werde ich von einer anderen Volunteerin, Nikki, aus England. Leider bricht ständig die Internetverbindung zusammen, sodass es ewig dauert, bis eine E-Mail den Postausgang verlässt.

Heute haben Timon H., der nur noch Ty genannt wird, und ich das Dach vom ikhaya-Waisenhaus isoliert, damit es im Sommer nicht zu heiß wird. Ein Freund hat bei einer Baustelle ganz viele Glaswolle-Überresteste aufgesammelt, die wir nun im stockfinstren, stickigen Dachgebälk auf dem Boden verlegen durften. Auf den Boden durften wir nicht treten, weil wir sonst hindurchbrechen würden. Also nur wie die Affen von Balken zu Balken springen. Das war eine sehr anstrengende Arbeit und mich juckt's noch überall, wenn ich dran denke.



Auf dem ikhaya-Gelände wird seit Längerem auch eine Kirche gebaut. Sie soll am 10.10.2010 mit einem großen Fest eingeweiht werden. Wir haben geholfen, sie zu streichen. Schwarze und Weiße arbeiten hier zusammen. Man merkt, dass nun die Zeit gekommen ist, sein deutsches perfektionistisches Denken über Bord zu werfen. Wasserwagen und Winkelmaß gibt es hier nicht. Wozu auch, wenn man ein gutes Augenmaß hat? Und wenn's mal nicht passt, kann man es ja noch mal abschrauben und von Neuem versuchen.



Ich habe schon viele neue Kontakte knüpfen können und wurde schon zum Braai (traditionelles südafrikanisches Grillfest) eingeladen, wo wir auch typischerweise im Fernsehen ein Rugbyspiel geschaut haben. Unsere Sharks (aus Durban) haben die Leopards geschlagen! Yes!
Ansonsten wollen mich Leute zum Strand von Richard's Bay, zum Shoppen nach Durban, zum Angeln, zum Tauchen und zum Paragliden einladen. Die Leute sind hier einfach alle sehr offen und herzlich. Den südafrikanischen Handschlag hab ich auch schon gelernt.

Unser Wasser ist immer noch nicht in Ordnung. Manchmal kommt braune Brühe raus, manchmal gar nichts. Damit müssen wir wohl leben. Die Versuche, dass warmes Wasser aus der Dusche kommt, waren bisher nicht sehr erfolgreich.
Heute haben wir unsere Waschmaschine eingeweiht und gleichzeitig unsere Küche geflutet. Ein Rohr war nicht ganz dicht.

Sala Kahle! (Das ist Zulu und heißt: Tschüss)



Fotos
Erste Woche mit Kindern:
http://picasaweb.google.com/115000138895194031892/ErsteArbeitswoche?feat=directlink

Bauarbeiten:
http://picasaweb.google.com/115000138895194031892/Bauarbeiten?feat=directlink

Donnerstag, 30. September 2010

Endlich geschafft! Endlich in Südafrika!

27. September 2010

Es ist 17:30 Uhr und schon dunkel. Nun sitze ich in einem Pickup und werde im Linksverkehr zu meinem neuen Zuhause nach Empangeni gefahren. Der Regen platscht gegen die Windschutzscheibe und wir haben „frische“ 20 °C. Ich erfahre, dass heute der bisher kälteste Tag im Jahr ist. Normalerweise sollen hier Temperaturen zwischen 35 und und 45 °C herrschen.
Ockerfarbende Hügel ziehen an mir vorbei. Sehr viel mehr kann ich erst einmal nicht erkennen. Ab und zu sieht man vereinzelte Personen an der Autobahn entlanglaufen und ich frage mich, ob sie vor Sonnenaufgang ankommen würden.
Ich sitze zwischen Timon H., dem anderen FSJler aus Deutschland, der schon einige Stunden vor mir am neuen internationalen Flughafen in Durban gelandet ist, und Wendy, der Leiterin von ikhaya likababa. Vorne sitzen Tomod und seine Frau Jenny, die mit ihren drei Kindern aus Norwegen angereist sind, um ebenfalls freiwillig beim Waisenheim zu arbeiten. Sie haben mich vom Flughafen aufgegabelt und mir somit eine lange Busreise erspart. Alle sind sehr nett und mir gleich sympathisch. Anders als befürchtet, verstehe ich das Englisch sehr gut und so kann ich während der noch 2 Stunden andauernden Fahrt nach Empangeni von meiner bisherigen Reise erzählen.

Die Reise begann mit der Fahrt zum Düsseldorfer Flughafen mit Familie, Freunden und meiner Freundin Anna vor genau 27 Stunden. Knapp 16 Stunden davon waren reine Flugzeit. Der Abschied fiel mir nicht leicht und schon jetzt beginne ich sie alle zu vermissen. Als ich mich dann nach dem Check-In in einem Airbus von Emirates wiederfand, wuchs die Vorfreude auf Afrika auf einmal. Doch bevor es nach Afrika ging, flog ich erst einmal nach Dubai. Der Service an Bord war super und ich bekam genug zu essen und zu trinken. Da machte es nichts aus, dass alle Ansagen auf Arabisch waren und wir von den unzähligen Klimaanlagen nahezu bis zum Nullpunkt heruntergekühlt wurden.In Dubai war es dagegen sehr schwül. Der Flughafen ist gigantisch groß und es scheint, als wären hier alle Nationen der Erde vereint. Ich nutzte meine Aufenthaltszeit, um durch die vielen Einkaufsmeilen zu stöbern. Am Horizont konnte ich den höchsten Turm der Welt erblicken.

Als es dann mit einem ebenso kalten Flugzeug weiterging, freute ich mich schon auf die tropischen Temperaturen in Afrika. Doch von wegen tropisch! Heute gibt sich das Wetter für uns Einwanderer so deutsch wie es nur kann.

Während wir die Autobahn entlangpreschen, merke ich, wie wenig Schlaf ich eigentlich hatte und döse vor mich hin. Wenig später werde ich plötzlich aus meinem Halbschlaf gerissen und mit den anderen Personen um mich herum durchgeschüttelt. Warum? Wir haben die geteerten Straßen verlassen und fahren nun die huckelige Auffahrt des ikhaya likababa Geländes hoch. Umgeben wird das Gelände von einem menschenfeindlichen Elektrozaun. Durch ein elektrisches Tor gelangen wir hinein.



Mehrere Gebäude stehen hier. In dem größeren schlafen bereits die Kinder. Wir beiden Timons schlafen im Volunteer-Haus. Recht einfach gebaut, doch es fehlt uns an nichts. Jeder hat ein Zweibettzimmer für sich und zusammen teilen wir uns ein Bad, ein Wohn- und Esszimmer, eine Küche, wo wir täglich unser Essen kochen werden und einen leeren Raum, dessen Nutzen wir uns noch nicht bewusst sind. Um das Haus herum stehen Palmen und man hat einen super Ausblick auf die Skyline von Empangeni.
Es gibt gute Nachrichten: Das Wasser aus der Leitung ist trinkbar! - Allerdings erst in einer Woche, wenn der Filter repariert wurde. Eine Woche ist in Afrika ein dehnbarer Begriff. Eine andere gute Nachricht: Die Morgendusche macht uns auf jeden Fall wach! - Es gibt nämlich nur kaltes Wasser. Und noch etwas: Die Geckos, die an den Innenwänden entlanghuschen beißen nicht, sondern wollen gerne unsere neuen Haustiere sein. Wenn wir aber eine schwarze Schlange sehen, sollen wir schnell wegrennen.
Uns wird auch gesagt, dass wir keine Angst vor Einbrechern haben brauchen. Es wäre schon sooo lange her, dass wer in unserem Häuschen eingebrochen wäre. Falls wir dennoch etwas Verdächtiges hören sollten, sollen wir einfach irgendein lautes Geräusch machen, damit unsere Nachbarn, die auch auf dem Gelände wohnen, zur Hilfe eilen können. Wir bräuchten uns also um nichts zu fürchten.

Morgen sollen wir um 8 Uhr zum Meeting erscheinen, wo uns mitgeteilt wird, wer wann wo welchen Arbeitsbereich zu übernehmen hat. Auch die Kinder sollen wir dann kennen lernen.
K.O. falle ich in mein gar nicht mal allzu unbequemes Bett und träume meinem ersten Arbeitstag entgegen.

Gute Nacht! Lalla Salamas!


Link zu meinen ersten Fotos (Reisetag 26./27. Sept. 2010):
http://picasaweb.google.com/115000138895194031892/Anreisetag?feat=directlink

Mittwoch, 1. September 2010

Wir gehen ins Ausland!


Vorbereitungsseminare

Ich komme nun von meinem ersten 10-tägigen Vorbereitungsseminar aus Bischofsheim a. d. Rhön wieder. Insgesamt waren wir 45 FSJler, die sich diesen Monat über aller Welt verstreuen werden. Ich konnte nun Kontakte knüpfen mit anderen Leuten, die nach Südafrika gehen und mit denen ich mich eventuell mal treffen werde.

Die Zeit war super, man konnte noch ein bisschen was lernen, aber das beste war eigentlich die Gemeinschaft und dass die top Verpflegung natürlich.

Am Samstag treffe ich alle wieder in Magdeburg, wieder für 10 Tage.

Bleibt gespannt!



Und wir gehen nach Südafrika!


Auf dem zweiten 10-tägigen Seminar in Magdeburg haben wir noch viel über kulturelle Unterschiede gelernt und wie wir damit umgehen sollen. Insgesamt waren wir 51 Teilnehmer, die in 22 verschiedene Länder gehen werden. Das meistvertretenste Land war erfreulicherweise Südafrika!



Dienstag, 10. August 2010

Spendenkonto und Kontaktdaten



Für die Arbeit bekomme ich kein Geld und für die Unterkunft, Flüge und alles was dazu gehört muss ich selber aufkommen. Ich bin daher auf Unterstützung von Freunden und Bekannten angewiesen. Wenn ihr mich unterstützen möchtet, könnt ihr dies tun über:

Globe Europe
Konto-Nr. 4 002 253
BLZ 520 604 10 Evang. Kreditgenossenschaft e.G.
Betreff: Spende Timon Köbele
Spendenquittung gibt es am Jahresende, bitte Anschrift in Überweisungsträger eintragen.

Wenn ihr aber keine Spendenquittung benötigt und/oder mich jetzt schon unterstützen wollt, dann könnt ihr auch auf mein privates Konto überweisen. In diesem Fall fragt mich nach meinen Kontodaten. Ich werde sie hier nicht mehr weiter veröffentlichen, nachdem ich eine Warnung von meiner Bank wegen dubiosen 1-Cent-Überweisungen erhalten habe.

Herzlichen Dank!

Über Post und E-Mails freue ich mich sehr. Es ist schön etwas aus der fernen Heimat zu hören.

Postanschrift:
Mr Timon Köbele
Perkins Estate, R102, Road 5, Felixton
P.O. Box 3884, Empangeni, 3880
KwaZulu Natal, South Africa
E-Mail: timon-in-suedafrika@hotmail.com




Hier habe ich meine Reiseroute grafisch dargestellt. Ich mach auf meiner Reise von Düsseldorf nach Durban einen "kleinen" Abstecher nach Dubai. Danach steht noch eine Busreise mit 180 km nach Empangeni an. Ich werde bestimmt 20 Stunden unterwegs sein.